News

Aktuelles rund um die
Stölting Service Group

Neue Führung. Starkes Team. Neuer Auftrag.

Im März wurde Michael Lindemann in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und Frank Breuer übernahm den Geschäftsführerposten der Stölting Trainservice GmbH. Noch im selben Monat haben er und sein Team die RSVG Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft als Neukunden gewonnen. Die Teams sind vor Ort für die Fahrkartenkontrolle in Bussen und an Verkehrsknotenpunkten zuständig. Was zunächst wie ein harmloser Job klingt, ist in der heutigen Zeit alles andere als das. Wer im ÖPNV unterwegs ist weiß, dass der Beruf des Kontrolleurs starke Nerven, spezielle Charaktereigenschaften und eine professionelle Ausbildung erfordert.

Harter Alltag, wenig Verständnis

Aus einem klassischen „die Fahrkarten bitte“ kann in Sekunden eine lebensgefährliche Situation entstehen – so wie Anfang des Jahres in Rheinland-Pfalz. Weitblick, Ruhe und Belastbarkeit sind unverzichtbare Eigenschaften, die essenziell für die eigene Sicherheit und den Schutz anderer Fahrgäste sind.

Die Teams berichten von allgemein angespannter Stimmung, rauem Ton, fehlendem Respekt und gesteigerter Konfliktbereitschaft. Besonders im öffentlichen Nahverkehr werden Frust und Aggression den Menschen entgegengebracht, die nur ihrem Job nachgehen.

Ausgebildete Mitarbeitende sind für die Sicherheit im ÖPNV unverzichtbar. Innerhalb weniger Sekunden müssen Entscheidungen getroffen und Maßnahmen ergriffen werden. Das erfordert vorausschauendes Denken, Fingerspitzengefühl und sicheres Auftreten.

Fairness und Kooperation überwiegen

Wer kein Ticket hat, muss ein erhöhtes Beförderungsentgelt oder eine Fahrpreisnacherhebung in Höhe von aktuell 60 Euro bezahlen und darf dann damit bis zum gewünschten Zielort weiterfahren. Ausstiege erfolgen nur bei Besonderheiten, wie z.B. Feststellung der Personalien in Verbindung mit der Polizei, wenn sich der Fahrgast nicht ausweisen kann oder will. So handeln Kontrolleure bereits seit den 70er Jahren. Das immer aggressiver werdende Verhalten begründen viele mit den steigenden Spritpreisen, den Kosten für Tickets, der Unpünktlichkeit von Bussen, Bahnen und Zügen sowie der geringen Hilfe durch den Staat. Dass Kontrolleure diese Regeln nicht gemacht haben und gleichermaßen davon betroffen sind, blenden einige Fahrgäste einfach aus. Allerdings reagiert der Großteil der Fahrgäste fair und ist kooperativ.

Stölting setzt auf Doppelbesetzung in Zweierteams für mehr Sicherheit und Schutz

Die Teams der Trainservice werden regelmäßig geschult. Kommunikation, Selbstschutz und Verhalten in Konfliktsituationen. Prävention statt Reaktion. Mit der Sachkundeprüfung nach §34a GewO und einer 6-monatigen Ausbildung zur Sicherheits- und Servicekraft ÖPNV sind die Teams in Doppelbesetzung oder in Zweierteams unterwegs und tragen dabei präventiv eine Bodycam und Einsatzmittel zur Notwehr bei sich. U.a. Handfesseln und einen EKA Einsatzstock, kurz, ausziehbar. Je nach Kundenanforderung auch Stichschutz- und Markierungswesten, schnittfeste Handschuhe und Tierabwehrgel.

Besonders bei gemeinsamen Schwerpunktkontrollen mit Polizei und Verkehrsunternehmen zeigt sich, wie wichtig diese Voraussetzungen sind. Der Beruf ist anspruchsvoll und genau aus diesen Gründen sind wir stolz auf die Teams. Ihr sorgt nicht nur für die Einhaltung der Vorschriften, sondern auch ganz konkret für Sicherheit, Schutz und Ordnung im öffentlichen Raum.

Wir gratulieren zum neuen Auftrag und drücken den Mitarbeitenden der Trainservice die Daumen, dass die Einsätze immer so professionell verlaufen, wie in den vergangenen Jahren. Wir ziehen unseren Hut vor allen, die draußen jeden Tag Haltung zeigen, mutig sind, für Schutz einstehen und dabei stets die Werte der Stölting Service Group vertreten.

WIR MACHEN. TRAINSERVICE.